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PFLANZENÖL (PÖL)

Pöl ist die Kurzform für Pflanzenöl.

Pflanzenöle findet man in vielen Bereichen, z.B. für die Herstellung von Seife, in pharmazeutischen Produkten, in der Lebensmittelindustrie z.B. bei Gummibärchen, beim Frittieren von Fisch und Pommes, zum Anmachen von Salaten oder zum Einlegen von Schafskäse, Garnelen und Co im Feinkostbereich.
Weiterhin wird es zum Schmieren von Maschinen und Motoren genutzt, als Grundstoff für die chemische Keule Bio-Diesel (zu hoher Energieverbrauch bei der Herstellung und Mehrverbrauch bei Fahrzeugen von bis zu 10 bis 15%).

Oder eben: pur im Fahrzeugtank als Dieselersatzstoff oder in BHKW's (Blockheizkraftwerken zur Wärme- und Stromproduzierung) - warum erst zu Bio-Diesel umwandeln, wenn es auch pur verwendbar ist?

Als bisher gut haben sich Rapsölraffinat, Rapsöl kaltgepresst, Sojaöl, Sesamöl und Leindotteröl herausgestellt. Jedes dieser Öle hat Vor- und Nachteile, und diese Liste beruft sich nicht auf Vollständigkeit. Solltest du ein gutes und günstiges Öl kennen, so teile es uns mit, am besten mit Erfahrungswerten.
Nicht empfehlenswert ist dagegen Olivenöl in Motoren.


Altpöl ist die Kurzform von Altpflanzenöl.

Der Oberbegriff von allen schon benutzten fetten und Pflanzenölen in jeglicher Form ist Altpöl.

Altpöl wird in mehrere Kategorien untergeordnet:
Es gibt flüssiges, halbfestes, teilgehärtetes Altpöl und Fette.
Die Reinigung ist abhängig für den Verwendungszweck und sollte für die Nutzung im Kfz möglichst die Partikelgröße von 1µ nicht überschreiten. Bei anderen Motoren, wie auch in BHKW's oder Schiffen kann dies ganz anders aussehen.
Energetisch nutzbar sind alle oben genannten Altpöle, nur benötigt man eine Vorwärmung bis hin zum beheizten Tank, um all diese Altpöle überall nutzen zu können.
Daher beschränkt sich der Kfz-Bereich zumeist (bis auf wenige ausnahmen) auf das verfahren von flüssigen Altpölen und dem flüssigen Anteil des halbfesten Fettes. Für ein BHKW sind diese beiden Altpöle allerdings viel zu schade, da diese stationär aufgebaut ist und mit der Abwärme selbst Blockfette erhitzt werden können. Für den BHKW-Betrieb empfehle ich alleine aus Kosten- und Verfügbarkeitsgründen die Nutzung von Fetten.
Der Preisunterschied ist da doch immens!

Für die Reinigung des Altpöls ist Platz und Zeit unausweichlich. Auch sollte man mal ein Auge zudrücken können, wenn der Duft doch zu sehr in die Nase steigt. ;o) Eine saubere Arbeit ist das Altpöl reinigen jedenfalls nicht.
Sollten Sie dazu keine Lust, keine Zeit oder keinen geeigneten Platz haben, so können Sie auch unbehandeltes Altpöl in Zahlung geben. Der Preis richtet sich nach der Art und Güte des Altpöles. Auch Auftragsfilterungen werden übernommen und die Entlohnung könnte in Form von Altpöl statt Euro erfolgen.
Es ist einiges nach Absprache möglich, also einfach 'ne Mail mit 'ner Anfrage senden, und dann sehen wir weiter.